Jawbone UP
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Jawbone UP / Das Fitnessarmband

2 Kommentare

Heute geht es mal nicht um Fotografie, sondern um ein kleines Gadget, über das ich mal schreiben möchte. Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich dieses Jahr bis vor Kurzem meinen Hintern nicht hoch bekommen habe, um wieder etwas Sport zu treiben. Um meine Motivation zu steigern, habe ich mir überlegt, mir das Fitnessarmband „Jawbone UP“ zu besorgen. Da passte es ganz gut, da es gerade hier in Deutschland auf den Markt gekommen ist. Mit 130 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, aber die Website von Jawbone präsentiert, das es bei dem Preis auch eine Menge drauf hat.

Es ist dafür gedacht, mit einem integrierten Drei-Achsen-Beschleunigungssensor seine täglichen Bewegungen aufzuzeichnen, um dann z.B. mit einigen Angaben zu seinem Körper die verbrannten Kalorien zu errechnen. Das können normale Bewegungen oder auch sportliche Aktivitäten sein. Sogar der Schlaf über die Nacht wird aufgezeichnet, um zu sehen, wann man in Leicht- und Tiefschafphasen war.

JawboneUP_Klinke

Das Armband lässt sich über ein 3,5-Zoll-Klinkenanschluss an den Kopfhöreranschluss ans Handy anschließen, um so die ganzen Daten in eine App zu übertragen. Dort werden einem die Daten schön visualisiert angezeigt. Diese App gibt es zurzeit für Apples iOS und Googles Android. Da die Androidversion noch ganz frisch ist, werden leider noch nicht alle Modelle unterstützt. Einen Überblick darüber bekommt ihr über diesen Link. In der Android App gibt es zudem auch noch keine deutsche Übersetzung.

Hier mal 2 Beispiele:

aktiv schlaf

Wem das noch nicht ausreicht, kann zusätzlich seine Getränke und Mahlzeiten eintragen, die er so über den Tag zu sich nimmt, um dann zu sehen, wie viel Kalorien verbrannt und gegessen worden sind. Über eine schon recht große Datenbank kann man ganz bequem die Lebensmittel suchen oder auch über den Barcode einscannen.

Lebensmittel Barcode

Sportliche Aktivitäten lassen sich über eine Taste am Armband separat aufzeichnen. Auch zum Schlafen gehen muss man erst den Schlafmodus aktivieren und morgens wieder den Tagmodus. Das ist aber wirklich sehr einfach und wird einem mit 2 LEDs (Sonne und Mond) bestätigt. Man kann das Jawbone Up auch als Wecker nutzen und über die App eine Weckzeit einstellen. Einen so genannten „Smart Alarm“, der den Schlafzyklus analysiert und einen im richtigen Moment weckt gibt es auch. Nein… es fängt nicht an zu piepen, sondern man wird mit Vibrationsarlam sanft aus dem Schlaf gerüttelt! 😉

workoutUSB

Ich habe das Armband jetzt ca. 1,5 Wochen und bin damit schon recht zufrieden. Der Akku hält wie von Jawbone versprochen gute 10 Tage und ist schon nach ca. 1,5 Stunden wieder aufgeladen. Das Armband wird übrigens über den Klinkenstecker und einem USB-Adapter geladen. Die Android App ist ja leider noch nicht übersetzt, was aber sicher noch kommt. Mich stört allerdings noch die Eingabe von einer selbst gekochten Mahlzeit mit mehreren Zutaten. Da dauert es doch recht lange, bis man alles mit der richtigen Menge eingegeben hat. Zum Glück wird eine eigene Bibliothek mit den Mahlzeiten und Getränken angelegt. So können diese beim nächsten Mal schneller ausgewählt werden.

Schön finde ich auch die Verlaufsstatikstiken! Die Entwickler haben wohl noch viele Ideen für die App… da bin ich gespannt! :) Ich finde es schon spannend zu sehen, welche Essgewohnheiten, Schlaf- und Bewegungsphasen man so hat. Ob mir das Armband wirklich helfen wird abzunehmen bezweifel ich, aber ich merke jetzt schon, dass man viel bewusster darauf achtet, was und wieviel man isst und sich bewegt.

Verlauf01 Verlauf02

Veröffentlicht von

Portrait- und Hochzeitsfotograf aus Bielefeld

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  1. Moin Maddin,
    da hab ich doch gestern das Jawbone Up an deinem Handgelenk richtig erkannt. Sehr cool und toller Blogbeitrag. Mir wäre das persönlich zwar zu teuer, aber wenn es einem hilft „hoch zu kommen“. :-)
    Apropo, in wiefern hast Du auf Grund der Daten deine Aktivitäten gesteigert oder mal gesagt: „Heute hab ich mich schon genug bewegt“?
    Für wen würdest Du das Ding empfehlen?

    Beste Grüße,

    Christopher

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    • Hey Christopher,

      ja genau das ist das Jawbone Up! Stimmt… günstig ist das nicht gerade aber eine tolle Spielerei! 😉 Es spornt einen doch schon an, wenn man sieht, dass man sich noch kaum bewegt hat. Im moment heißt es dann meistens „Ingress“ spielen! 😀 Empfehlen kann ich das eigentlich nur denen, die einfach wissen möchten, wie gut oder schlecht sie sich bewegen und schlafen. Man kann in die Jawbone App auch seine ganze Ernährung eintragen, um zu schauen, wie es mit den Kalorien aussieht, die man in sich so reinschaufelt.

      Die werden sicher auch noch günstiger werden. Es kommen immer mehr Geräte dieser Art auf den Markt.

      Antworten

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